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Akutchirurgie
Akutchirurgie bei Frakturen
Im Rahmen der Notfallversorgung steht bei der Therapie von Brüchen der Finger, Mittelhand, Handwurzel und des Unterarms ein breites Spektrum moderner Operationsverfahren zur Verfügung. So können auch kompliziertere Brüche schonend wieder eingerichtet und stabilisiert werden, so dass eine weitgehende Wiederherstellung der Funktion gewährleistet werden kann.
Verschraubung eines Handbruchs mit minimaler Hauteröffnung
Verschobene Gelenkbrüche am Daumensattelgelenk müssen im Rahmen einer Operation durch Schrauben oder Drähte eingerichtet und stabilisiert werden. Dazu ist oft eine ausgedehnte Freilegung des Daumensattelgelenkes mit Muskelablösung und Kapseleröffnung notwendig. An der Emma Klinik in Seligenstadt wird diese Operation inzwischen über eine minimale Hauteröffnung von 1 cm Länge durchgeführt. Eine Spezial-Doppelgewindeschraube wird über einen Führungsdraht eingebracht. Diese Schraube ist selbstbohrend und selbstgewindeschneidend und muß nicht wieder entfernt werden.

- Unfallbild: Bruch mit Gelenkstufe

- Nach Verschraubung: Gelenkfläche wieder hergestellt und durch Spezialschraube stabilisiert
Behandlung von Brüchen des Kahnbeines
Früher wurden Brüche des Kahnbeines am Handgelenk durch Gipsverbände behandelt, die teilweise monatelang getragen wurden. Eine Verschraubung des Kahnbeines lässt es heute zu, dass das Handgelenk bald wieder bewegt werden kann.

- Frischer Kahnbeinbruch

- Nach Veschraubung des Bruches zur Verhinderung einer Falschgelenkbildung


