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Neurochirurgie
- Woher weiß ich, ob ich einen Bandscheibenvorfall habe?
- Wann muss ein Bandscheibenvorfall operiert werden?
- Wie kann ein Bandscheibenvorfall behandelt werden?
- Muss ein Bandscheibenvorfall, der durch eine Kernspintomografie festgestellt wurde und starke Schmerzen sowie ein Kribbeln in den Beinen aber noch kein Taubheitsgefühl verursacht, operiert werden?
- Kann ein Bandscheibenvorfall in der Emma Klinik operiert werden?
- Wie lange muss man nach einer Bandscheiben-Operation im Krankenhaus bleiben?
- Übernimmt meine gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Bandscheiben-Operation in der Emma Klinik?
- Wie häufig werden in der Emma Klinik Operationen an den Bandscheiben der Halswirbelsäule durchgeführt?
- Wie kann man Narbenbildung nach einer Bandscheiben-Operation verhindern?
- Kann man eine bestehende Narbenbildung operativ entfernen?
- Kann man trotz Rückenproblemen (Bandscheibenvorfall, Scheuermann etc.) Sport treiben?
- Wie geht eine PRT vor sich?
- Was ist eine Facettenverödung?
- Kann in der Emma Klinik auch eine Kernspintomografie durchgeführt werden?
- Was ist eine Verengung des Spinalkanals?
- Gibt es eine Behandlungsmöglichkeit bei fortgeschrittener Osteoporose und zusammengebrochenen Wirbeln?
Woher weiß ich, ob ich einen Bandscheibenvorfall habe?
Wenn man einen Bandscheibenvorfall als Ursache für die bestehenden Symptome annimmt, sollte man in jedem Fall eine Kernspintomografie und ggf. auch ein MRT durchführen. Von den Ergebnissen dieser Untersuchungen hängt dann das weiter Vorgehen ab.
Wann muss ein Bandscheibenvorfall operiert werden?
Im Grunde werden ca. 80% aller Bandscheibenvorfälle nicht operiert. Die Ausnahmen sind: Nervenausfälle, Bandscheibenvorfälle von extremer Größe und ein Versagen der konservativen Therapien. Wenn bei bekannten Vorfällen und typischen Schmerzen eine solche Symptomatik vorliegt, dass die Patienten ihres Lebens nicht mehr froh werden, stellt dies selbstverständlich auch eine OP Indikation da. In welchem Fall zu einer OP zu raten ist, kann aber nur nach Untersuchung und Sichtung der Bilder gesagt werden. Zur Klärung dieser Frage ist ein Besuch bei einem niedergelassenen Neurochirurgen zu empfehlen.
Wie kann ein Bandscheibenvorfall behandelt werden?
Ein Bandscheibenvorfall kann konservativ mit Medikamenten(schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente), relativer Ruhe und anschließenden Aufbaugymnastik oder operativ (minimalinvasiv mikrochirurgisch, endoskopisch, Laservapurisation etc.) mit anschließendem Aufbaugymnastik behandelt werden. Welche Methode angewandt wird, hängt von der Größe, Art, Lage des Vorfalls und von Beschwerden sowie dem Zustand des Betroffenen ab.
Muss ein Bandscheibenvorfall, der durch eine Kernspintomografie festgestellt wurde und starke Schmerzen sowie ein Kribbeln in den Beinen aber noch kein Taubheitsgefühl verursacht, operiert werden?
Ein Kribbeln in den Beinen sollte man ernst nehmen. Ob aber eine Operation erforderlich ist, hängt entscheidend von der Größe und Lage des Bandscheibenvorfalls ab.
Kann ein Bandscheibenvorfall in der Emma Klinik operiert werden?
Ja.
Wie lange muss man nach einer Bandscheiben-Operation im Krankenhaus bleiben?
Man kann davon ausgehen, dass bei den minimal-invasiven Methoden ein stationären Aufenthalt von wenigen Tagen ausreicht. Aufstehen können Patienten meist am Tag der OP. Die ambulante Phase danach ist nicht länger als 2-3 Wochen. Die Arbeit kann in der Regel innerhalb der ersten vier Wochen wieder aufgenommen werden.
Übernimmt meine gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Bandscheiben-Operation in der Emma Klinik?
Die Untersuchungen in unserer ambulanten Praxis werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Operationen in der Emma Klinik übernehmen die Krankenkassen zwar leider im Regelfall nicht, es kann aber dennoch sein, dass eine Kasse doch die Kosten übernimmt. Hier lohnt sich genaueres Nachfragen!
Wie häufig werden in der Emma Klinik Operationen an den Bandscheiben der Halswirbelsäule durchgeführt?
In der Emma Klinik werden ca. 200 bis 300 solcher Eingriffe pro Jahr durchgeführt. In den Händen der Neurochirurgie hat die Operation solcher Leiden viel von Ihren Schrecken verloren.
Wie kann man Narbenbildung nach einer Bandscheiben-Operation verhindern?
Bei Ersteingriffen an der Bandscheibe ist eine Narbenbildung nie ganz zu verhindern. Es hat sich aber gezeigt, dass die Narbenbildung meistens dann am geringsten ist, wenn der Eingriff möglichst klein ist. In der Emma Klinik werden daher alle Operationen unter dem Mikroskop oder dem Endoskop durchgeführt.
Kann man eine bestehende Narbenbildung operativ entfernen?
Operationen zur Reduktion bestehender Narben nach einer Bandscheibenoperation sind sehr problematisch. Diese Operationen sollte man nur in Ausnahmefällen vornehmen.
Kann man trotz Rückenproblemen (Bandscheibenvorfall, Scheuermann etc.) Sport treiben?
Für alle Sportarten gilt der gleiche Grundsatz: Wichtig ist der Schmerz. Oder anders ausgedrückt: „Alles was nicht weh tut ist auch erlaubt.“
Wie geht eine PRT vor sich?
Bei einer PRT wird unter röntgenologischer Kontrolle eine Nadel bis an die eingeklemmte Nervenwurzel geschoben. Dann wird ein Medikament an die Wurzel gespritzt. Dies muss in der Regel 3-4 Mal durchgeführt werden.
Was ist eine Facettenverödung?
Die Facettenverödung ist eine weitgehend risikoarme Behandlungsmethode der Schmerzsymptomatik, die auf Grund der arthritischen Veränderungen der Wirbelgelenke (Facetten) entstehen. Durch eine Sonde werden unter Röntgenkontrolle die betroffenen Gelenke punktiert und entweder mit Hitze oder durch Kälte die Facetten versorgende Nerven verödet. Dadurch wird die Schmerzleitung unterbrochen. Diese Behandlung wird in der Regel ambulant durchgeführt.
Kann in der Emma Klinik auch eine Kernspintomografie durchgeführt werden?
Nein, diese Aufnahmen können nicht in der Emma Klinik gemacht werden. Das Gerät ist so teuer, dass in der heutigen Zeit nur große radiologische Praxen dies anbieten können. Es besteht aber die Möglichkeit, dass Patienten einen Termin in einer Praxis der Emma Klinik vereinbaren. Die Ärzte der Emma Klinik vereinbaren dann parallel auch einen Termin bei einer Radiologie in der Nähe. So können Patienten an einem Tag Kernspin und die Untersuchung in der Emma Klinik durchführen.
Was ist eine Verengung des Spinalkanals?
Der Spinalkanal ist der Wirbelkanal. Durch ihn ziehen alle Nerven. Im Alter kann durch degenerative Veränderungen der Gelenke, Bänder und Bandscheiben eine Verengung eintreten. Operiert werden muss eine Verengung des Spinalkanals dann, wenn ein Patient nicht mehr normal weite Strecken gehen kann.


